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Sonntag, 20. September 2026

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Ausstellungen

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  • Facettenreiche Insekten
    13. Aug. – 24. Jan.

    Facettenreiche Insekten

    Hessisches Landesmuseum Darmstadt

    13. August 2026 bis 24. Januar 2027 Sie krabbeln, summen, schillern und fliegen, und doch werden sie im Alltag oft übersehen. Die Ausstellung »Facettenreiche Insekten. Vielfalt / Gefährdung / Schutz« lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, die faszinierende Welt der Insekten aus einer völlig neuen Perspektive kennenzulernen. Eindrucksvolle Fotografien, spannende Informationen und überraschende Einblicke machen deutlich, wie vielfältig, schön und unverzichtbar diese kleinen Lebewesen für unsere Umwelt sind. Mit mehr als einer Million beschriebener Arten, bilden Insekten die artenreichste Tiergruppe der Erde. Ob schillernde Käfer, filigrane Libellen, farbenprächtige Schmetterlinge oder perfekt angepasste Wildbienen – jedes Tier erzählt seine eigene Geschichte von erstaunlichen Fähigkeiten, raffinierten Überlebensstrategien und einer Entwicklung über Millionen von Jahren. »Wir freuen uns, mit dieser Ausstellung Menschen jeden Alters für die faszinierende Welt der Insekten begeistern zu können«, sagt Julia Hillebrand, stellvertretende Direktorin des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. »Sie verbindet eindrucksvolle Bilder mit wissenschaftlichen Informationen und lädt dazu ein, genauer hinzusehen und die Natur neu zu entdecken.« Die Ausstellung zeigt die beeindruckende Formen- und Farbenvielfalt der Insekten in großformatigen Bildern und leicht verständlichen Texten. Was mit bloßem Auge oft verborgen bleibt, wird hier sichtbar: die komplexen Facettenaugen einer Libelle, die kunstvollen Flügelzeichnungen eines Schmetterlings oder die feinen Körperstrukturen eines Käfers. So eröffnet sich eine Welt voller Details, die Staunen und Neugier weckt. Gleichzeitig richtet die Ausstellung den Blick auf die zentrale Rolle der Insekten in unseren Ökosystemen. Sie bestäuben Wild- und Nutzpflanzen, sorgen für den Abbau organischer Stoffe und bilden die Lebensgrundlage zahlreicher anderer Tierarten. Ohne Insekten wäre das ökologische Gleichgewicht unserer Landschaften nicht denkbar. Doch viele Arten sind heute bedroht. Der Verlust von Lebensräumen, intensive Landwirtschaft, Pestizide und der Klimawandel setzen den Insekten zunehmend zu. Die Ausstellung vermittelt daher nicht nur Wissen, sondern sensibilisiert auch für den Schutz der biologischen Vielfalt. Sie zeigt, dass bereits kleine Maßnahmen, vom naturnahen Garten bis zum bewussten Umgang mit Ressourcen, einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Insekten leisten können. »Die Schönheit der Insekten ist beeindruckend, ihre Bedeutung für unsere Umwelt jedoch noch viel größer. Wenn wir ihre Lebensräume schützen, bewahren wir zugleich die Grundlage für eine intakte Natur. Die Ausstellung möchte Wissen vermitteln und dazu anregen, die kleinen Helfer mit anderen Augen zu sehen.«, sagt Prof. Dr. Torsten Wappler, Leitung Naturgeschichte und Sammlungsleitung Grube Messel. Die regionalen Besonderheiten werden am Beispiel der Griesheimer Düne anschaulich vermittelt. Als einer der seltenen Binnendünenstandorte Deutschlands beherbergt sie extrem trockenheitsangepasste Sandtrocken- und Steppenrasen sowie zahlreiche hoch spezialisierte Pflanzen- und Tierarten. Vier dieser seltenen Insektenarten werden in der Ausstellung näher vorgestellt und sind als Präparate in einer Vitrine zu sehen. »Facettenreiche Insekten« richtet sich an Naturinteressierte jeden Alters, an Familien, Schulklassen und alle, die die heimische Tierwelt neu entdecken möchten. Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen. Denn oft verbirgt sich das größte Wunder direkt vor unserer Haustür. Wer die Ausstellung besucht, wird die Welt der Insekten mit anderen Augen betrachten: als faszinierende Meisterwerke der Evolution, unverzichtbare Helfer unserer Natur und schützenswerte Mitbewohner unseres Planeten. Die Wanderausstellung »Facettenreiche Insekten« und das gleichnamige Begleitbuch gehören zu einem Projekt, das vom NORe e. V., einem Zusammenschluss aus Naturkundemuseen der Nord- und Ostsee-Region zum »Insektensterben« initiiert wurde. Rahmenprogramm: Begleitet wird die Ausstellung von verschiedenen Öffentlichen Führungen. Führungen zur Präsentation »Facettenreiche Insekten« Termine zu den Öffentlichen Führungen und Öffentlichen Tandemführungen mit dem Umweltamt Darmstadt finden Sie in unserem Kalender . Es ist möglich Führungen in der Sonderausstellung zu buchen, bitte nutzen Sie dazu unser Anmeldeformular . Gefördert bis 30.09.2024 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.
  • Hedwig Kruse
    18. Juni – 27. Sept.

    Hedwig Kruse

    Hessisches Landesmuseum Darmstadt

    Endet bald
    18. Juni 2026 bis 27. September 2026 (verlängert bis 18. Oktober 2026) Erstmals präsentiert das Hessische Landesmuseum Darmstadt die expressiven Papierarbeiten von Hedwig Kruse (Frankfurt/Main 1895–1991 Darmstadt). Ihre Werke kreisen um ihre Rolle als Künstlerin, als Angebetete, Geliebte, Mutter oder verlassene Frau. Ihrer Zeit enthoben und gleichzeitig dieser weit voraus, schuf sie ein Crossover der Kulturen. Darin verbinden sich antike Mythologie, Christentum, Judentum, Buddhismus und Islam. Ihre ungemein dichten Bilder zeigen phantastische Wesen, Figuren aus Mystik und Märchen. Sie leben von der Linie und leuchtenden Farben. Die Tochter des Frankfurter Malers Hermann Kruse studierte in München an der Kunstgewerbeschule. 1917 begann sie mit eigenständigen Arbeiten eine vielversprechende Karriere als Druckkünstlerin. Dieser künstlerische Weg wurde 1935 durch das Ausstellungsverbot der Nationalsozialisten jäh abgebrochen. Auch wenn Hedwig Kruse, die 1939 den Bildhauer Hermann Geibel (1889–1972) heiratete, nach 1945 weiter künstlerisch arbeitete, blieb die Zäsur durch den Zweiten Weltkrieg für sie unüberwindbar. Die Künstlerin, die ihre Werke immer mit ihrem Mädchennamen »Kruse« signierte, fand zeitlebens keine gebührende kunsthistorische Würdigung. Dank einer Schenkung durch den Sohn der Künstlerin, Stephan Heise (1928–2017), besitzt das Hessische Landesmuseum Darmstadt den gesamten graphischen Nachlass von Hedwig Kruse. Das Oeuvre umfasst neben aufwändigen Collagen aus Glanzpapier vor allem Farbholzschnitte. Diese druckte die Künstlerin von filigran geschnittenen Holzstöcken mit feinsten Linien. Die graphischen Werke sind von höchster Qualität und drucktechnischer Perfektion. Die Präsentation zeigt die autobiographisch gefärbten Traumwelten Kruses und erinnert an eine fast vergessene Künstlerin. Ort: Karl Freund-Galerie Kuratorin: Dr. Mechthild Haas, Leiterin Graphische Sammlung
  • Wiederentdeckt!
    9. Juli – 4. Okt.

    Wiederentdeckt!

    Hessisches Landesmuseum Darmstadt

    Endet bald
    09. Juli bis 04. Oktober 2026 Mit vier großformatigen Bildteppichen zog in den 1950er Jahren die Moderne in das Haupttreppenhaus des Hessischen Landesmuseums Darmstadt ein. Die Sanierungsarbeiten an dem im 2. Weltkrieg schwer zerstörten Museumbau waren 1954 fast abgeschlossen, als Direktor Erich Wiese vier zeitgenössische textile Werke in Auftrag gab. Ausgewählt wurden die arrivierten Textilkünstlerinnen Else Mögelin und Johanna Schütz-Wolff, das Ehepaar Inge und Fritz Vahle sowie der Maler Fritz Winter. Else Mögelin studierte unter anderen bei Johanes Itten, Paul Klee und Gerhard Marcks am Weimarer Bauhaus, arbeitete in der dortigen Weberei und viele Jahre als Leiterin der Textilwerkstatt der Stettiner Kunstgewerbeschule. Johanna Schütz-Wolff beeinflusste als Leiterin der Textilklasse und Handweberei an der Burg Giebichenstein zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Zur jüngeren Generation gehörten das in Darmstadt ansässige Künstlerehepaar Fritz und Inge Vahle, das neben einem umfangreichen grafischen und malerischen Werk auch durch die Herstellung von Wandteppichen hervortrat. Für Fritz Winter schließlich, einem der wichtigsten abstrakten Maler der Nachkriegszeit, stellten textile Arbeiten eine Ausnahmeerscheinung dar. Nur zwei Wandteppiche sind von ihm bekannt, das Darmstädter Exemplar hatte auf der II. documenta in Kassel einen großen Auftritt. 1958 konnten die Wandbehänge anlässlich der Eröffnung der neu eingerichteten Gemäldegalerie der Öffentlichkeit als bedeutende Positionen der figürlichen und ungegenständlichen Textilkunst der 50er Jahre präsentiert werden. Erstmals nach über 50 Jahren werden sie nun in einer Kabinettausstellung, zusammen mit den erhaltenen Entwurfszeichnungen, wieder zu sehen sein. Ort: Oberlichtsaal Kurator: Dr. Wolfgang Glüber

Nichts dabei? Vielleicht stattdessen ein Theaterstück, ein Konzert, ein Vortrag oder ein Kinobesuch?

Museen

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Alle Häuser, die wir erfassen – auch jenseits der Museumsufercard

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darmstadt.ins.museum bündelt die aktuellen Ausstellungen und Veranstaltungen der Museen in darmstadt auf einer einzigen, durchsuchbaren Seite — täglich aktualisiert, mit Preisen, Kalender-Export und Details. Kein App-Store, kein Konto.

Häufige Fragen01 — 08

Welche Museen werden erfasst?

Aktuell 2 Häuser in darmstadt mit aktuellem Programm: Kunsthalle Darmstadt und Hessisches Landesmuseum Darmstadt.

Welche Arten von Veranstaltungen sind gelistet?

Sonderausstellungen, Führungen, Workshops, Vorträge und Familienprogramme der gelisteten Häuser — täglich aktualisiert.

Wie oft wird der Veranstaltungskalender aktualisiert?

Die Daten werden täglich um 6 Uhr morgens automatisch von den Webseiten der teilnehmenden Museen gesammelt. Übersetzungen ins Englische und Französische erfolgen über DeepL.

Ist die App kostenlos?

Ja, museumsufer.app ist vollständig kostenlos, ohne Registrierung und ohne App-Store. Die Seite funktioniert als Progressive Web App direkt im Browser.

In welchen Sprachen ist die Seite verfügbar?

Die App ist auf Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar. Veranstaltungstitel und Beschreibungen werden automatisch übersetzt.

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darmstadt hat viele Museen — und die verdienen einen besseren Überblick. Diese App bündelt die Ausstellungen und Veranstaltungen auf einer schnellen, durchsuchbaren Seite. Kein App-Store, kein Konto, kein Aufwand.

Wie geht die App mit meinen Daten um?

Wenn du die Entfernungssortierung aktivierst, wird dein Standort auf ein Raster (~200 m) gerundet und an die RMV-API gesendet, um Fahrzeiten zu schätzen — deine genaue Position wird niemals gespeichert oder weitergegeben. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

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